Vorwort zum aktuellen Wittenbrink Echo
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Vorwort zum aktuellen Wittenbrink Echo

Liebe Mitglieder und Freunde des 1.SC BW Wulfen, ein in mehrfacher Hinsicht historisches Jahr liegt nach neun Monaten schon zum Großteil hinter uns. Zu Beginn eines Kalenderjahres hat jeder von uns seine Vorstellungen, wie die vor ihm liegen- den zwölf Monate eventuell ablaufen könnten. Auf welche Ereignisse freut man sich, auf welche eher nicht? Welche Entscheidungen stehen an, was wünscht man sich am meisten und was darf auf gar keinen Fall passieren? Wir alle ken- nen diese Gedanken. Auf unseren Fuß- ballverein bezogen gab es natürlich ge- nau die gleichen Fragen. Die sportlichen Ziele sind obligatorisch immer ein Teil dieser Gedanken. Dieses Jahr stand aller- dings alles im Schatten des 100-jährigen Jubiläums des 1. SC BW Wulfen und den damit verbundenen Feierlichkeiten so- wie der Fertigstellung des neuen Kunst- rasenplatzes. Das Ehemaligen-Treffen, die Fertigstellung und Einweihung des Kunstrasens, der große Gala-Abend im Festzelt - viel Arbeit war dafür schon ge- leistet worden und die Vorfreude war riesengroß. Doch dann kam Corona dazwischen! Und nahezu alles musste bis zum heutigen Zeitpunkt abgesagt werden. Unser Ver- ein stand in seinem Jubiläumsjahr still. Dies traf nicht nur uns als Vorstand mit- ten ins Herz, sondern auch viele Mitglie- der, Sponsoren und Freunde des Vereins. So viele Menschen hatten mitgeholfen all diese Dinge vorzubereiten, um das Jahr 2020 für alle unvergesslich zu machen. Und wenn man dann als Vorstandsmit- glied eine seiner Befürchtungen nicht erleben möchte, passiert es dann trotz- dem. Die Rücktritte von Michael Runge (Jugendleiter) im Januar und von Stefan Knieper (1.Vorsitzender) im Juli brachten nicht gerade Schwung in das Ganze und trafen ins Herz. Was wir aber bewundernswert fanden war, dass das eigentlich noch relativ jungfräuliche Team trotzdem den Groß- teil der Aufgaben bewältigt und zum Ab- schluss gebracht hat. Die Zusammenarbeit mit der Jugend wur- de vertieft, mit Jörg Kirstein und Mustafa Yücel zwei weitere Vorstandsmitglieder ins Boot geholt und mit der Unterstüt- zung so vieler weiterer ehrenamtlicher Personen der Verein am Leben gehalten. Das Ehrenamt ist es, welches manchmal von zu vielen unterschätzt wird. Und das Ehrenamt ist es, welches manchmal von zu Vielen als selbstverständlich gesehen wird. Dabei ist es doch der Sportverein und die Liebe zu ihm, egal von welcher Sportart oder welchem Verein wir reden, welcher vielleicht wichtiger ist als die meisten zugeben wollen oder können. Lebenslange Freundschaften, die große Liebe oder gar die eigene Familie bilden sich zum Teil im Verein. Hier verknüpfen wir alte Erinnerungen, erleben Neues und feiern zusammen, wenn es was zu feiern gibt. Hier stecken wir unser Herz- blut hinein, vernachlässigen eventuell sogar manchmal den Job oder die Fami- lie. Und hierhin schlägt es uns selbst nach einer Trennung immer wieder zurück. Das klingt natürlich nach viel mehr als es vielleicht ist und auf die vielen Mitglie- der, die kommen und gehen trifft es auch nicht zu. Aber das Vermächtnis derer aufrecht zu erhalten, die schon vor 100 Jahren damit begonnen haben ihr Herzblut dem 1.SC BW Wulfen zu widmen und über viele Jahre mit ihrem eigenen Leben den Ver- ein selbst am Laufen gehalten haben, kann nicht verkehrt sein. Der Respekt vor allen Ehre-namtlichen unserer und ver- gangener Zeiten sollte das mindeste sein, für jeden von uns. Und wenn es am Ende auch mal im Bö- sen auseinander geht, so wird uns trotz- dem immer eines vereinen: Der 1.SC BW Wulfen. In diesem Sinne heißt es nun nach vorne schauen und weiter machen! Genießt den neuen Kunstrasenplatz, das Volleyballfeld, den neuen Stadion- namen, diese Ausgabe des Wittenbrink Echos, eure Mannschaftsspiele, eure Freund-schaften im Verein und eure Zeit im Wolfsrudel. Meine Heimat – Mein Verein! Dennis Pohlmann

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